PSAgA-Schulung: Sicher in der Höhe arbeiten | Rentit

Wer auf Dächern, Gerüsten oder Hebebühnen arbeitet, braucht mehr als einen Gurt: Er muss ihn auch richtig wählen, anlegen und prüfen können. Wir zeigen, was die PSAgA-Schulung vermittelt und wann sich ein Kurs bei Rentit lohnt.

Im Einsatz Schulungen

Was bedeutet PSAgA überhaupt?

PSAgA steht für «persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz». Dazu gehören zum Beispiel Auffanggurte, Verbindungsmittel, Falldämpfer und Anschlagpunkte. Sie sollen verhindern, dass du bei einem Absturz ungebremst fällst, oder den Sturz sicher auffangen. Wichtig: PSAgA ist immer das letzte Glied in der Kette. Zuerst kommen technische Lösungen wie Geländer, Gerüste oder Auffangnetze.

Wer braucht eine PSAgA-Schulung?

Jede Person, die in absturzgefährdeten Bereichen arbeitet: auf Dächern, auf Gerüsten, in Hochregallagern oder auf Hebebühnen. Das betrifft Dachdecker und Spengler genauso wie Monteure aus der Gebäudetechnik, Werbetechniker oder Mitarbeitende im Unterhalt. Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, dass seine Leute geschult sind. Wenn du ein Team hast, das regelmässig in der Höhe arbeitet, lohnt sich also ein Blick in den Kurskalender.

Was lernst du im Kurs?

Der Grundkurs verbindet Theorie und Praxis. Du lernst die verschiedenen Sicherungssysteme kennen und übst ihre Anwendung. Dazu gehört, die passende Schutzausrüstung auszuwählen, sie richtig anzulegen, sachgemäss zu nutzen und regelmässig zu prüfen. Die Trainer decken typische Einsätze ab: Dach, Gerüst, Hubarbeitsbühne und weitere Höhenarbeitsplätze. Am Ende erhältst du ein Zertifikat. Die Schulung orientiert sich an den Vorgaben der SUVA. 

Typische Stolperfallen im Alltag

Viele Probleme entstehen nicht, weil jemand keine Ausrüstung hat, sondern weil im Alltag Kleinigkeiten untergehen. Ein paar Beispiele, die im Kurs ebenfalls Thema sind:

  • Der Gurt wird getragen, das Verbindungsmittel aber nicht eingehängt.
  • Die Ausrüstung wird nicht vor jedem Einsatz kontrolliert, etwa auf sichtbare Schäden.
  • Der Gurt sitzt nicht richtig, weil er nicht passend eingestellt wurde.
  • Der Anschlagpunkt ist ungeeignet oder nicht für die Sicherung vorgesehen.

Wer solche Punkte kennt, erkennt sie bei sich und im Team schneller. Genau deshalb sind Übung und regelmässige Unterweisung wichtiger als ein einmaliger Kurs, den man nach Jahren vergessen hat.

PSAgA und Hebebühnen: Was gilt im Korb?

Auf einer Gelenk- oder Teleskopbühne ist der Korb dein Arbeitsplatz in der Höhe. Welche Sicherung dort vorgeschrieben und sinnvoll ist, hängt vom Gerätetyp und vom Einsatz ab. Sicher ist: Wer Hebebühnen bedient, sollte zusätzlich die IPAF-Bedienerschulung besucht haben. Beide Kurse ergänzen sich. Die IPAF-Schulung zeigt dir, wie du die Maschine sicher führst, die PSAgA-Schulung, wie du dich selbst im Korb und an der Absturzkante schützt.

Fazit: Sicherheit ist Übungssache

Absturzsicherung ist kein Thema, das man einmal abhakt. Du brauchst Routine im Umgang mit der Ausrüstung, und das Wissen muss regelmässig aufgefrischt werden. Mit dem PSAgA-Grundkurs legst du die Basis, und mit dem passenden Gerät und einer guten Einführung wird die Arbeit in der Höhe für dich und dein Team deutlich sicherer.

Weiterführende Links:

Du willst dich oder dein Team für die Arbeit in der Höhe fit machen? Melde dich für einen Grundkurs an oder lass dich zu einer Schulung bei dir vor Ort beraten: schulungen@rentit.ch oder rund um die Uhr über die Hotline 0800 55 88 89. Hohe Ziele? Rentit.

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